Al Capone Bar & Cafe

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Alphonse Capone

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Die Szene-Bar in Merseburg

Jugend und frühe Erwachsenenjahre in New York

Al Capone wurde als Sohn neapolitanischer Einwanderer im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Sein Vater Gabriel, ein Friseur, und seine Mutter Theresa zogen eine große Familie auf. Theresa gebar nacheinander ihre sieben Söhne James „Jimmy“, Ralph, Frank, Alphonse, John „Mimi“, Albert und Matthew. Danach bekam sie mit Rose und Mafalda noch zwei Töchter. Capone wuchs dort in einem von Iren, Italienern und weiteren Einwanderern geprägten Stadtteil auf. Dies beeinflusste ihn insoweit, als er nie nationalistische Vorurteile zeigte. Als Junge war er intelligent und sportlich, bewies aber oft mangelnde Selbstbeherrschung. Dennoch fiel er kaum auf und galt als eher zurückhaltend. Bekannte aus dieser Zeit zeigten sich später erstaunt über Capones Laufbahn.

Er verließ die Schule in der achten Klasse und arbeitete danach unter anderem als Verkäufer, als Kegeljunge, in einer Munitionsfabrik und in einer Buchbinderei. Später betätigte er sich als Barkeeper und Rausschmeißer im Havard Inn auf Coney Island, schlug sich aber daneben als Kleinkrimineller in den New Yorker Jugendbanden durch. Er schloss sich in Manhattan den Brooklyn Rippers und den Forty Thieves Juniors, der Jugendorganisation der Five Points Gang, an. 1914 – im Alter von fünfzehn Jahren – wurde Capone von dem Gangster Frankie Yale aufgenommen, von dem er viel über Schutzgeld-Erpressung, Wucherzinsen und Ähnliches lernte. Yale war Capones großes Vorbild. Er lehrte ihn, dass Brutalität und Rücksichtslosigkeit allein niemals zum erfolgreichen „Geschäft“ führten.

Scarface

Im Sommer 1917 kam Capone zu seinem Spitznamen Scarface (deutsch Narbengesicht): Capone hatte in einer Bar in Red Hook in Brooklyn mit der Schwester des Gangsters Frank Gallucio geflirtet (andere Quellen behaupten, Capone ließ ihr gegenüber einen abfälligen Kommentar fallen), woraufhin ihm dieser, bereits betrunken, ein Messer über das Gesicht zog. Capone wollte sich nie an ihm rächen und gab ihm später sogar mehrere Beschäftigungen, unter anderem als Bodyguard. Aus Capones Sicht hatte sein Gegenüber gerechtfertigt gehandelt, da er seine Schwester beschützen wollte. Später behauptete Capone, dass er sich diese Verletzung während seines Einsatzes beim so genannten Lost Battalion (zu deutsch: Verlorenes Bataillon) zuzog, welches im Oktober 1918 im Argonnenwald nach einer amerikanischen Attacke von deutschen Soldaten isoliert wurde. Diese Geschichte kann allein schon deswegen nicht wahr sein, da Capone niemals einen militärischen Dienst leistete.

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